Ein wesentlicher Grundsatz des ökologischen Landbaus ist die Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit. Dies kann durch möglichst geschlossene Stoffkreisläufe innerhalb des Betriebes erreicht werden. Im ökologischen Landbau sind Ackerbau und Viehhaltung eng miteinander verknüpft. Die Ackerflächen des Betriebes dienen nicht nur dem Marktfruchtanbau, sondern auch der Erzeugung des Futters für die Nutztiere. Die pflanzlichen Abfälle und der tierische Dung werden wiederum den Ackerflächen zugeführt. Entsprechend ist die Tierzahl flächenabhängig begrenzt, damit es nicht zu Nährstoffüberschüssen kommt. Ziel des ökologischen Landbaus ist es, bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt, wertvolle Lebensmittel zu erzeugen und einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung zu leisten.